Infranet Technologies GmbH

M2M Kommunikationslösungen für das Internet der Dinge

Infranet Technologies entwickelt, produziert und vertreibt Kommunikationslösungen für das industrielle Internet der Dinge (IIot). Unser Schwerpunkt liegt auf mobilfunkbasierten Lösungen in den Bereichen Fernwirktechnik, Telemetrie und Telematik - zusammengefasst unter dem Begriff „Maschine-zu-Maschine“ Kommunikation (M2M).

Unter der Marke“M2M CONTROL“ bieten wir innovative Produkte zur Fernüberwachung und Fernsteuerung im stark wachsenden Mark für „Machine-to-Machine“ (M2M) Kommunikation an. Neben unseren Hardware Modulen bieten wir auch Software (Middleware) an, die die Kommunikation und Anbindung die IT Infrastrukturen von Unternehmen vereinfacht.

Seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 2006 optimieren wir Arbeitsabläufe und Geschäftsprozesse unserer Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen. Wir sind Ihr perfekter Partner, wo Sensoren, Maschinen, Anlagen und andere Geräte aus der Ferne erreicht und deren Betriebsdaten übermittelt werden müssen.

Kontakt
Infranet Technologies GmbH
Tempowerkring 19
21079 Hamburg
Infranet Technologies GmbH Sebastian Kühne
Sebastian Kühne
Lage
Tempowerkring 19, 21079 Hamburg

Technologien aus dem TEMPOWERK

Infranet Technologies GmbH – Wenn Maschinen sprechen lernen

Seit fast 20 Jahren ist die Infranet Technologies GmbH Mieter im TEMPOWERK – und gehört heute zu den etablierten Anbietern in der Maschinenkommunikation. Geschäftsführer und Gründer Sebastian Kühne gehört zu den Pionieren der sogenannten M2M-Kommunikation – also der Kommunikation von Maschine zu Maschine – und hat mit seiner Firma Standards gesetzt, die heute in unterschiedlichsten Branchen im Einsatz sind.

 

 

Die Firma – der M2M und IoT-Spezialist aus Harburg

Gegründet 2006, sitzt Infranet Technologies seit 2008 im TEMPOWERK. Das Unternehmen entwickelt Geräte und Softwarelösungen, die Maschinendaten aus Fahrzeugen, Produktionsanlagen oder Infrastrukturen wie Wasser- oder Stromversorgung erfassen, verarbeiten und vorzugsweise per Mobilfunknetz übermitteln. Heute würde man sagen: Infranet bringt das Internet der Dinge (IoT) in die Praxis – robust, zuverlässig und unabhängig von Standort oder Anwendung.

 

Was genau macht Infranet?

Infranet produziert sogenannte M2M-Controller – kleine, robuste Geräte, an die Maschinen oder Sensoren angeschlossen werden. Sie erfassen beispielsweise Zählerstände, Füllstände oder Betriebszeiten. Diese Daten werden gespeichert, vorverarbeitet und über Mobilfunknetze an eine zentrale Server oder Datenbanken gesendet – zur weiteren Analyse durch den Kunden.

Das Besondere: Die Geräte sind wie eine SPS frei programmierbar und haben verschiedene Formfaktoren für die unterschiedlichsten Anwendungsbereiche (z. B. für Fahrzeuge, Außenbereiche, Schaltschrankmontage). Ob Energiezähler, Photovoltaikanlage, Regenüberlaufbecken oder Reinigungsfahrzeuge – die Systeme von Infranet sind überall dort im Einsatz, in denen eine zuverlässige Fernüberwachung oder Automatisierung erforderlich ist.

"Wir liefern die Infrastruktur, damit Daten überhaupt erst intelligent genutzt werden können", erklärt Sebastian Kühne. Dabei bietet das Unternehmen nicht nur die Hardware, sondern auch die Middleware – also die Software, die die Verbindung zwischen Gerät und Datenbank herstellt. Auf Wunsch übernimmt Infranet Technologies auch das  Hosting und Datenmanagement – und betreibt dafür eigene Server.

 

Standardisiert, aber flexibel

Auch wenn das Produkt sehr technisch klingt, ist das Prinzip einfach: Ein Sensor misst etwas – Temperatur, Durchfluss, Bewegung, Füllstand – und das Gerät von Infranet überträgt diese Daten dorthin, wo sie gebraucht werden. Die Systeme sind dabei hochkompatibel: Verschiedene Schnittstellen ermöglichen den Anschluss nahezu jeder Sensorik. Mit derzeit rund acht Gerätetypen lassen sich zahlreiche Anwendungsfälle abbilden – von der Landwirtschaft über die Wasserwirtschaft bis zur Industrie.

Ein Beispiel, das das Produkt einfach erklärt: In mobilen Bierzapfanlagen wurden Infranet-Geräte eingebaut, um zwei Dinge zu überwachen – wie viel Bier tatsächlich ausgeschenkt wurde und ob die Kühlung zuverlässig funktionierte. Hintergrund war, dass Mieter der mobilen Anlagen häufig angaben, weniger verkauft zu haben, weil z.B. die Kühlung nicht funktionierte – was zu Preisnachverhandlungen führte. Mit den Daten aus den Infranet-Geräten konnte der Anbieter nachweisen: Es wurde reichlich Bier verkauft – und die Kühlung lief einwandfrei.

Ein weiteres Beispiel: Reinigungsfahrzeuge, wie sie in Supermärkten oder auf Gehwegen eingesetzt werden, sind mit Infranet-Geräten ausgestattet. Fahrerinnen und Fahrer müssen sich vor Fahrtbeginn mit einem RFID-Schlüssel identifizieren. Dadurch konnte nicht nur nachvollzogen werden, wer wann mit welchem Gerät unterwegs war – die Datenerfassung führte zu einem messbaren Rückgang von Schäden. Der Grund: Mehr Verantwortung der Mitarbeitenden im Umgang mit der Maschine – und damit weniger Reparaturfälle.

 

 

TEMPOWERK als Standort: Austausch, Technik, kurze Wege

Warum Infranet im TEMPOWERK sitzt? "Anfangs wegen der Fläche – heute wegen des Netzwerks", sagt Sebastian Kühne. Der Austausch mit anderen technologieorientierten Firmen, die direkte Nähe zur Wissenschaft und die technische Infrastruktur machen das TEMPOWERK für ihn zum idealen Standort. "Gerade wenn es um neue Impulse, Personal oder fachlichen Austausch geht, ist das Umfeld hier ein echter Mehrwert."

 

Ausblick: Komplettlösungen & intelligente Datenanalyse

In Zukunft will Infranet Technologies verstärkt Komplettlösungen anbieten – inklusive Software, Hosting und Auswertung. "Wir merken, dass der Bedarf an durchdachten, fertigen Lösungen steigt." Auch die Nutzung künstlicher Intelligenz zur Analyse großer Datenmengen wird perspektivisch eine Rolle spielen.

Mit seiner Erfahrung, seiner Technologie und seiner klaren Haltung zeigt Infranet Technologies, wie Daten von Maschinen und aus unserer Umwelt zu neuen Geschäftsmodellen führen – und warum das TEMPOWERK dafür der richtige Ort ist.